Auf den Spuren der Vergangenheit

Der Holocaust. Gedanken von Jess.

Wir gingen nach München als Klasse und wollten mehr zum Thema Holocaust herausfinden. Wir wollten den Ort besichtigen, wo Menschen gestorben sind und wo grauenhafte Sachen passiert sind. Zuerst stand uns eine 5-6 Stündige Fahrt bevor. Man konnte sich nicht auf das vorbreiten, was wir sehen und besichtigen werden. Wir lachten viel und hatten auch viel Spass. Jedoch war uns auch klar, wieso wir hier waren. Wir wussten, wann wir ernst sein sollten und wann nicht.

Zuerst gingen wir in ein Museum, welches an einem Ort aufgebaut wurde, wo Sachen geplant wurden, welche schrecklich und keine Menschlichkeit mehr besass. Früher stand da das “Braune Haus”, die Nazi-Zentrale, heute das NS-Dokuzentrum. Wir erfuhren viel über was damals passiert ist. Über die Opfer und die Täter. Was auch die Ansichten von diesen “Täter” waren. Wir waren wie auf einer Reise durch die Vergangenheit. Wir haben uns eigene Gedanken gemacht und eigene Eindrücke. Wir haben viel Informationen und auch Eindrucke von damals bekommen.

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Bild: Never Again Gedenkstätte, Dachau, 10. Mai 2017. Foto von Jess.

Der zweite Tag. Wir gingen auf den Spuren von “Freiheitskämpfer” in München. Denkmale von Georg Elsner, Sophie Scholl und Walter Klingenbeck, welche ihnen zu Ehren errichtet worden waren. Menschen, welche sich dagegen gewehrt haben, welche versuchten die “Mächtigen” zu stürzen, welche den Krieg in die Welt gebracht haben. Welche Unschuldige Menschen gejagt und getötet haben. Sie haben ihre Freiheit und ihr Leben ihn Gefahr gebracht, für diese Menschen welche verfolgt und ermordet wurden. Sie wollten die Menschen aufwecken. Welche Flugblätter verteilt haben, Bomben gelegt haben um diese Herrschaft zu zerstören oder eine Radiosender führten. We never forget you.

Am Nachmittag kam etwas welches und alle sehr mitnahm. Das KZ Dachau. Wenn man dort ist, ist man geschockt von der Grösse. Man kann sich dies gar nicht richtig vorstellen. Es war so erschreckend. Wenn man denkt, was in all diesen Räumen passiert war, wo man drin war, läuft es einem kalt den Rücken runter. Dann kam die Gedenkstelle. Sie war unglaublich, wie man diese aufgebaut haben. Es war sehr berührend. Danach kam der Teil, der jeder etwas fürchtete: die Gaskammer. Wir gingen los. Zuerst waren wir beim alten Ofen, wo zwei Öfen waren und wir wissen was dort verbrannt wurde. Wir gingen danach zum zweiten. Zuerst in die Kammer in der man sich aus zog und dann in die Gaskammer selber. Sie sah aus wie eine Dusche. Man konnte sich nicht richtig vorstellen, was hier passiert ist. Dann kamen die Räume, wo die Leichen gelagert wurden. Dann der Raum mit 4 Öfen. Danach gingen wir an zwei Massengräber vorbei. Und am Ort, wo man sie erschossen hat. Ich werde das nie mehr vergessen!

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Bild: Rathaus, Marienplatz München, 10. Mai 2017, Foto von Jess.

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